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Apr 21 2011

Rhino | Stadt­ver­bot für Kom­man­do Rhino

Am Mon­tag den 18. April fand wie­der ein­mal ein Ge­spräch zwi­schen Kom­man­do Rhino und Ver­tre­ter_in­nen der Stadt­ver­wal­tung statt. Neu war, das am Ge­spräch auch Ver­tre­ter_in­nen der Schat­ten­par­ker, deren Mei­nung bis­her von der Stadt igno­riert wurde, an­we­send waren.
Die Stadt zeig­te ihre ‚wahre‘ Kom­pro­miss­be­reit­schaft. Die Lö­sung sieht wie folgt aus:

„Ein paar wer­den bei Schat­ten­par­ker an­klop­fen, ein Drit­tel wird in nor­ma­le Woh­nun­gen zie­hen und der Rest wird Frei­burg ver­las­sen,“ so Fuchs aus dem OB-​Bü­ro.


Auf Schat­ten­par­ker ist schon jetzt zu wenig Platz für die dort Le­ben­den.
In Woh­nun­gen zie­hen kommt nicht in Frage, da wir uns diese Wohn­form selbst aus­ge­sucht haben und auch wei­ter­hin selbst­be­stimmt woh­nen wol­len. Au­ßer­dem gibt es kei­ner­lei Grün­de, das Leben in Wägen zu il­le­ga­li­sie­ren.
Die For­de­rung, dann eben die Stadt zu ver­las­sen, zeugt nicht ge­ra­de von einem bun­ten, of­fe­nen Stadt­bild, mit dem sich die Stadt­ver­wal­tung allzu gerne schmückt. Tat­sa­che ist, dass keine Wohn­for­men jen­seits der fest­ste­hen­den Nor­men ak­zep­tiert wer­den. Was un­lieb­sam ist und nicht ins Bild passt, wird aus­ge­grenzt und ver­trie­ben. Des Wei­tern wür­den durch sol­che For­de­run­gen Men­schen aus ihren so­zia­len Leben ge­ris­sen und Exis­ten­zen zer­stört.
Die Stadt­ver­wal­tung ging in keins­ter Weise auf mög­li­che Aus­weich­grund­stü­cke ein, son­dern the­ma­ti­sier­te nur die be­vor­ste­hen­de Räu­mung. Damit zeigt sie nun ihr wah­res, ab­so­lut nicht an einer kon­struk­ti­ven Lö­sung, ori­en­tier­tes Ge­sicht.
Eine Räu­mung heißt für uns ein An­griff auf un­se­re Exis­tenz. Doch die Stadt hört mit der Schi­ka­ne nicht bei Rhino auf, sie droht auch allen an­de­ren in Wägen le­ben­den Men­schen mit rück­sicht­lo­ser Ver­trei­bung aus Frei­burg.
Die Ar­gu­men­ta­ti­on zeigt star­ke Par­al­le­len zu 2005, als nach lan­gem hin und her die Wägen der Schat­ten­par­ker_in­nen be­schlag­nahmt wur­den. Schon da­mals wurde ver­sucht die Men­schen aus der Stadt zu ver­trei­ben.

Wir wer­den das igno­ran­te Ver­hal­ten der Stadt nicht wei­ter hin­neh­men, im Falle einer Räu­mung wer­den wir nicht we­ni­ger son­dern mehr!!!

Er­satz­platz oder Ra­batz!!

Kom­man­do Rhino

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