Schlagwort: Freiburger Stadtbau (FSB)

Wenn die Abrissbirnen-Logik herrscht – das Beispiel Johann-Sebastian-Bach-Straße

Genau 5 Jahre nach Verkündung der Pläne, den kompletten Wohnungsbestand der Freiburger Stadtbau (FSB) zu verkaufen, wurde die Johann-Sebastian-Bach-Straße in Herdern zum 1. April 2011 besetzt (im November 2011 folgte eine weitere Besetzung von Studierenden). Damit begann eine öffentliche Diskussion (1, 2), die am Beispiel dieses Straßenzuges deutlich macht, was  in Freiburg alles falsch läuft. …

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Etwa 500 Menschen trotzen dem Dauerregen und demonstrieren in Freiburg für bezahlbaren Wohnraum und eine Stadt für Alle

In Freiburg, Berlin und Hamburg protestierten heute zahlreiche Menschen für ein Recht auf Stadt, gegen Verdrängung und hohe Mieten. Die vom Netzwerk Recht auf Stadt getragene Demo in Freiburg hatte den Ansatz, symbolische Orte der Vernichtung von bezahlbaren Wohnraum und einer unsozialen Stadtpolitik zu besuchen. Ständiger Begleiter war der Regen und ein völlig überzogenes Polizeiaufgebot. …

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Neubau allein hilft wenig – Bestandsmieten drücken!

Ähnlich wie in unserer letzten Ausgabe, hat sich nun auch der Hamburger Soziologe und Recht-auf-Stadt-Aktivist Andrej Holm auf seinem „Gentrification Blog“ und in der taz der aktuell herrschenden Neubaulogik, also der naiven Hoffnung, dass mehr (teurer) Neubau die Mietpreise entspannen würde, widersetzt. „Eine soziale Wohnungspolitik ist nur gegen die Marktlogik durchzusetzen“ so Holm. Konkrete Ideen, …

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STADT-FÜR-ALLE-NACHRICHTEN (09/10 – 2012)

Die „Stadt für Alle“ – Nachrichten auch zum anhören FSB WOLLTE SOZIALAUFTRAG STREICHEN Wie rdl.de berichtete, wollte die Stadt(bau) den sozialen und ökologischen Auftrag der FSB aus ihrem Gesellschaftsvertrag streichen. In einer Vorlage für die Gemeinderatssitzung am 16.10. (Drucksache G-12/206) waren diese Kriterien ersatzlos gestrichen worden. Nach Protesten wurde die Vorlage zurückgezogen und als Fehler …

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STADT-FÜR-ALLE-NACHRICHTEN (07/09 – 2012

KEIN WOHNBERECHTIGUNGSSCHEIN FÜR FLÜCHTLINGE Trotz der immer wieder verkündeten Ab­sichtserklärungen, Flüchtlinge dezentral in normalen Wohnungen unterbringen zu wollen, hat die Stadt Freiburg Berufung gegen ein Urteil eingelegt, das gerade dieses ermöglichen würde. Eine Frau hat sich erfolgreich einen Wohnberechti­gungsschein erstritten, von dem Flücht­linge strukturell ausgeschlossen waren. Dieser ist Voraussetzen um eine Sozial­wohnung beziehen zu können. …

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