Die neue Bundesregierung hat den Wohnungsbau-Turbo“ beschlossen. Bauen, bauen, bauen scheint schon seit längerem die Antwort auf die Wohnungskrise zu sein. Ein Artikel in den Blättern für deutsche und internationale Politik fordert hingegen „Umbau statt Neubau“ und setzt sich für eine sozialökologische Wende in der Wohnungspolitik ein. Es gebe aktuell so viel Wohnraum wie noch nie. Der Wohnflächenverbrauch habe sich allerdings in den vergangenen 60 Jahren mehr als verdoppelt. Dies sei mit dem Verbleib von Menschen in ihren Wohnungen nach dem Auszug von Haushaltsmitgliedern und mit dem Boom von Einpersonenhaushalten zu erklären. Entscheidend sei aber die gesellschaftliche Normalisierung des Lebens auf immer mehr Fläche, die exemplarisch für die ressourcenfressende und expansionsorientierte imperiale Lebensweise des Globalen Nordens stehe. Mehr Wohnfläche bedeute auch mehr zu beheizende Fläche, was alle Effizienzgewinne durch Dämmung zunichte mache. Weiterlesen
Juni 30 2025
Bürgergeld: Es wird nach unten getreten
SPD und CDU planen das Bürgergeld abzuschaffen und stattdessen eine “neue Grundsicherung für Arbeitssuchende” einzuführen. Damit wollen sie die Sanktionsmöglichkeiten für Bürgergeld-Beziehende drastisch verschärfen. Von den Milliarden, die Jens Spahns Maskenaffäre die Steuerzahlenden gekostet haben, könnten sehr viele Bezieher*innen von Bürgergeld sehr lange und sehr gut leben. Trotzdem wird lieber nach unten getreten. Wie es den Betroffenen mit den viel zu niedrigen Regelsätzen tatsächlich geht, spielt in der politischen Debatte kaum eine Rolle. Die Arbeit von sanktionsfrei ist deshalb sehr wichtig. Im Juni stellte die Initiative eine Studie vor, in der Bürgergeldbezieher:innen selber zu Wort kommen. Weiterlesen
Juni 30 2025
Stadt-für-Alle-Nachrichten Juli 2025
Nun sind sie wieder da, die „Stadt für Alle“ Nachrichten aus Freiburg und der Welt. Wer nicht lesen will, kann sie hier bei RDL nachhören.
- RASSISMUS
- MIETENWAHNSINN
- [FR] KLEINESCHHOLZ
- [FR] SOZIALE INFRASTRUKTUR UND WOHNEN FÜR GEFLÜCHTETE
- [FR] KEINE VERKEHRSBERUHIGUNG IN HASLACH
- [FR] S-BAHN STATT GÜTERBAHN?
- [FR] KUNSTRASEN STATT WALD
- [FR] FAHREN OHNE FAHRSCHEIN ENTKRIMINALISIEREN
Juni 02 2025
Stadt-für-Alle-Nachrichten Juni 2025

Plakat am Stühlinger Platz, (Foto: rdl.de, Lizenz: CC Attribution, non-Commercial, Share Alike)
Nun sind sie wieder da, die „Stadt für Alle“ Nachrichten aus Freiburg und der Welt. Wer nicht lesen will, kann sie hier bei RDL nachhören.
- [FR] MESSERVERBOTSZONE
- [FR] BÜROKRATIE STATT WOHNEN
- [FR] IMMOBILIENMARKTBERICHT
- [FR] VERÄNDERUNGSSPERRE IN DER WIEHRE
- [FR] WIRD ERHALTUNGSSATZUNG WALDSEE BEENDET?
- MONSTER SUV RAUS
- [FR] PROBLEME BEIM SOZIALTICKET
- ABSCHIEBUNGEN SIND GRAUSAM
Mai 30 2025
Fahren ohne Fahrschein entkriminalisieren!

Gesetzestext von 1935
40 Tage Knast, also acht Monate hinter Gittern wegen Fahrens ohne Fahrschein, war die maximale Zeit, die jemand wegen des „ Erschleichens von Leistungen“ 2024 in Baden-Württemberg im Rahmen einer Ersatzfreiheitsstrafe inhaftiert war. Das „Erschleichen von Leistungen“ ist der Paragraph 265a des Strafgesetzbuches. Eingeführt wurde er mit genau dieser Nummerierung und quasi wortgleich 1935 im Rahmen einer Strafgesetznovelle, die die Unterschrift „Adolf Hitler“ trägt. Wir sagen: Weg mit diesem Naziparagraphen! Der Freiheitsfonds geht davon aus, dass 87 % der Betroffenen, die wegen Fahrens ohne Fahrschein in den Knast kommen, erwerbslos sind und 15 % keinen festen Wohnsitz haben. 15 % seien zudem suizidgefährdet. Es geht um Menschen in Multiproblemlagen.










