Nun sind sie wieder da, die „Stadt für Alle“ Nachrichten aus Freiburg und der Welt. Wer nicht lesen will, kann hören! Zumindest diese „Stadt für Alle“ – Nachrichten bei RDL
[FR] BISS WILL MIT GEFLÜCHTETEN AUF DEM GELÄNDE DER LANDESPOLIZEIAKADEMIE ZUSAMMENLEBEN!
Die Basisinitiative Stattquartier Schildacker bekräftigt ihre Pläne, obwohl die Stadt Freiburg und das Land auf dem Gelände der derzeitigen Landespolizeiakademie eine Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge wollen. Dieses soll dauerhaft sozial gebundenen Wohnraum, der dem Markt z.B. durch das Modell des Mietshäusersyndikats entzogen ist, und gleichzeitig ein Zusammenleben mit Flüchtlingen ermöglichen. BISS möchte basisdemokratisch einen Modellstadtteil entwickeln, der Wohnungen beinhaltet, in denen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung, mit und ohne deutschen Pass Tür an Tür oder in Wohngemeinschaften zusammenleben. Zudem soll ein Rasthaus entstehen, d.h. ein Willkommensort als Anlaufstelle für Geflüchtete und Illegalisierte und als Ort für Beratung, Sprachkurse, als Treffpunkt und Ausgangspunkt für eigene Initiativen, der unabhängig ist von jeglicher staatlicher Abschiebebürokratie. Die Pläne von Stadt und Land gehen in eine ganz andere Richtung: Ein Erstaufnahmezentrum, in dem bis zu 1.000 Flüchtlinge zentral, von einem Zaun umgeben, kontrolliert und verwaltet werden, um wenige Wochen später wieder aus Freiburg weggeschickt und „weiterverteilt“ zu werden. Das vermeintlich “multikulturelle” und “weltoffene” Freiburg wäre so wohl „befreit“ von jeder Anschlussunterbringung und entzieht sich damit der Verantwortung, Geflüchtete dauerhaft hier unterzubringen. Weiterlesen












