Die Freiburger Stadtbau (FSB) wird auch in Zukunft ihren sozialen Auftrag ignorieren.
Bei ihrer Bilanzpressekonferenz veröffentlichte die Geschäftsführung um Ralf Klausmann ihre Pläne bis 2025. Rund 3000 neue Wohnungen will die FSB bauen, davon rund 1/3 Eigentumswohnungen. Berechnet man aber mit ein, dass auch 1000 Mietwohnungen abgerissen werden sollen, dann bleibt beim real neu geschaffenen Wohnraum lediglich ein Verhältnis von 50 % Miet- zu 50 % Eigentumswohnungen.
Juli 09 2017
Stadtbau plant unsozial
Juli 02 2017
STADT-FÜR-ALLE-NACHRICHTEN (05 2017/06 2017)
Nun sind sie wieder da, die „Stadt für Alle“ Nachrichten aus Freiburg und der Welt. Wer nicht lesen will, kann sie hier bei RDL nachhören
- [FR] UNTERSTÜTZT DIESE ZEITUNG!
- MIT DEUTSCHEM SCHÄFERHUND GEGEN BETTLER
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- LONDON: GEIZ VERBRENNT ÄRMERE UND MIGRANTINNEN
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- MIETENWAHNSINN STOPPEN
Mai 21 2017
Steigende Mieten sind kein Naturgesetz.
Zum 1. Juni erlangt die größte flächendeckende Mieterhöhungswelle der letzten 4 Jahre in Freiburg Gültigkeit. In 1800 Wohnungen der Stadtbau (FSB), die keine Sozialbindungen mehr besitzen, werden die Mieten um durchschnittlich 38 Euro pro Wohnung erhöht. Teilweise steigt die Miete damit um bis zu 15 Prozent. Die extreme Mieterhöhung ist Folge des Gemeinderatsbeschlusses aus dem Jahr 1994, die Mieten der Stadtbau an den Mietspiegel und damit an das Marktniveau heranzuführen. Die Stadtbau erklärt, eine „Anpassung“ vorzunehmen. Diese Sprache suggeriert, es gehe für die FSB um eine quasi evolutionär notwendige Anpassung an die Lebensumstände in Freiburg.
Diese Miterhöhungen, die besonders ärmere Menschen in Weingarten, Brühl-Beurbarung und dem Stühlinger treffen, sind aber nicht natürlich und alternativlos, sie sind politisch gewollt.
Mai 20 2017
STADT-FÜR-ALLE-NACHRICHTEN (04 2017/05 2017)
Nun sind sie wieder da, die „Stadt für Alle“ Nachrichten aus Freiburg und der Welt. Wer nicht lesen will, kann sie hier bei RDL nachhören
- [FR] MIETWUCHER GEGEN FLÜCHTLINGE UND WOHNUNGSLOSE
- [FR] PREISERHÖHUNG IM ÖPNV
- UNSOZIALES EUROPA
- NEW YORK: ZEHNTAUSENDE SCHÜLERINNEN OBDACHLOS
- MORD AN 3 ROMNJA IN ROM
- EMMENDINGEN: POLIZEI ERMORDET PSYCHISCH KRANKEN MANN
- [FR] NAZIANGRIFF IM STÜHLINGER
- [FR] HÄNDLER GEGEN VERSAMMLUNGSFREIHEIT
- BÜRGERASYL
Apr. 25 2017
Freiheit stirbt mit Sicherheit
Freiburg in den letzten Jahren:
Repression gegen die Demonstrationskultur (Straßenfest am 1. Mai, Beschlagnahme von Instrumenten, Demos im Polizeikessel); Repression gegen Menschen, die in Wägen leben wollen, Vertreibung der Straßenpunks. Die Gemeinwesenarbeit, die u.a. Menschen unterstützte, die von Mieterhöhungen (z.B. bei der Stadtbau) betroffen waren, wurde kaltgestellt. Seit letztem Jahr findet ein unerbittlicher Einsatz gegen Obdachlose in der Innenstadt statt.
Um es mit den Worten der grünen Böll-Stiftung zu sagen: Wir können hautnah miterleben, „wie die Handlungsspielräume eingeschränkt werden oder politische Arbeit nahezu unmöglich gemacht wird.“










