Neubau allein hilft wenig – Bestandsmieten drücken!

Ähnlich wie in unserer letzten Ausgabe, hat sich nun auch der Hamburger Soziologe und Recht-auf-Stadt-Aktivist Andrej Holm auf seinem „Gentrification Blog“ und in der taz der aktuell herrschenden Neubaulogik, also der naiven Hoffnung, dass mehr (teurer) Neubau die Mietpreise entspannen würde, widersetzt. „Eine soziale Wohnungspolitik ist nur gegen die Marktlogik durchzusetzen“ so Holm. Konkrete Ideen, wie dies aussehen könnte, hat Holm viele anzubieten: Sozialmieten sollten nicht einfach aus der Bindung fallen dürfen; energetische Sanierungen sollten nicht zulasten der MieterInnen stattfinden; Grundstücke und Wohnungen dürften nicht nach Höchstgebot verkaufen werden; nicht-profitorientierte Bauträger müssten gefördert und Bauträger mit Quoten für den sozialen Wohnungsbau  verpflichtet werden; Änderung der Grunderwerbssteuer; öffentliche Wohnungsunternehmen müssten auf ihren sozialen Auftrag verpflichtet werden; und es braucht sozialverträgliche Lösungen für bestehende Wohnungen. Insgesamt ist Holm der Meinung: „Nötig sind zudem breitere Strategien für eine Organisation der Wohnungsversorgung jenseits des Marktes.“ Doch meist fehlt dazu der politische Wille. Unser Wille.

Daher: Wir sollten uns treffen – 10.11.12, 13 Uhr, Recht auf Stadt-Demo „Bezahlbarer Wohnraum ist die halbe Miete“

STADT-FÜR-ALLE-NACHRICHTEN (09/10 – 2012)

Die „Stadt für Alle“ – Nachrichten auch zum anhören

FSB WOLLTE SOZIALAUFTRAG STREICHEN
Wie rdl.de berichtete, wollte die Stadt(bau) den sozialen und ökologischen Auftrag der FSB aus ihrem Gesellschaftsvertrag streichen. In einer Vorlage für die Gemeinderatssitzung am 16.10. (Drucksache G-12/206) waren diese Kriterien ersatzlos gestrichen worden. Nach Protesten wurde die Vorlage zurückgezogen und als Fehler eines Mitarbeiters dargestellt. Jedoch hätte die Streichung des Sozialauftrags im Grunde nur der bereits stattfindenden unsozialen Politik der FSB nachträglichen Satzungsrang verschafft. Spannend: In der BZ gab es zu diesem Thema nichts zu lesen.

FSB/I GESCHÄFTSFÜHRER – MEHR MACHT ALS DER OB!? Weiterlesen

Demo Bezahlbarer Wohnraum ist die halbe Miete

Bezhalbarer Wohnraum ist die halbe Miete!Die Mieten müssen runter! Eine Stadt für Alle braucht bezahlbaren Wohnraum für alle. Ein erster wichtiger Schritt – die halbe Miete.

Bezahlbarer Wohnraum ist die halbe Miete…
In Freiburg wird im Durchschnitt 44% des Einkommens für die Miete ausgegeben (2008). Viele Menschen zahlen sogar weit mehr als die Hälfte ihres Einkommen für ihr Recht auf Wohnen. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 25%. In Freiburg sind die Mieten überdurchschnittlich hoch und andererseits die Löhne niedrig. Das Halbieren der Mieten ist eine sozialpolitisch notwendige Maßnahme, um die Mietbelastung zu senken.
Daher: Mieten runter – Löhne hoch! Aber: Das ist nur die halbe Miete!

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Mobi-Video: Bezahlbarer Wohnraum ist die halbe Miete…

Mobi-Video: Bezahlbarer Wohnraum ist die halbe Miete… (Demo-Teaser Freiburg 10.11.2012)

Mehr Infos unter: „Bezhalbarer Wohnraum ist die halbe Miete“

usta PH | Auf die Straße für bezahlbare Mieten und den Verbleib des KUCA!

Wohnraum wird immer teurer, manche von unseren Kommiliton_innen können sich die teuren Mieten nicht mehr leisten und unser selbstverwaltetes Studierendenhaus KuCa soll in naher Zukunft abgerissen werden. Gegen diese Missstände wird es inder nächsten Zeit etliche Aktionen geben.Eine davon ist die Recht-auf-Stadt – Großdemonstration am 10. November. Hier der Aufruf:

Auf die Straße für bezahlbare Mieten!
Selbstverwaltete Zentren solidarisch verteidigen! Weiterlesen