Der Tag der Bundestags
wahl war ein wichtiger Tag für die Mieterinnen und Mieter. Nein: Die auf Bundesebene wohl kommende Ampelkoalition wird keinen echten Fortschritt für Mieter*innen bringen und das wäre auch bei einer leicht anderen Farbzusammensetzung nach der Wahl nicht anders. Zeitgleich mit der Bundestagswahl fand in Berlin allerdings auch die Abstimmung über den Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ statt und dieses Ereignis war ein Sieg für die Mieter*innenbewegung, der bundes-, wenn nicht europaweite Wirkung erzielen sollte. Weiterlesen
Nov. 01 2021
Vergesellschaftung ist mehrheitsfähig!
Okt. 22 2021
Stadt-für-Alle-Nachrichten (Rückblick 15. September bis 15. Oktober 2021)
Nun sind sie wieder da, die „Stadt für Alle“ Nachrichten aus Freiburg und der Welt. Wer nicht lesen will, kann sie hier bei RDL nachhören.
[FR] WIDERSTAND GEGEN PIVATISIERUNG DURCH DIE FSB
Immer deutlicher wird, dass die große Mehrheit in Freiburg Weingarten gegen die geplante Privatisierung der Stadtbauhäuser in der Sulzburger Str. 15-19 ist. Nun hat sich auch der Sanierungsbeirat mit neun zu vier Stimmen gegen die Vernichtung von 120 bezahlbaren Mietwohnungen ausgesprochen. Der Bürgerverein appelliert an die Gemeinderäte: „Bürgerbeteiligung ernst nehmen!“ Obs die Grünen und die Stadtverwaltung, die bisher klare Befürworter des Verdrängungsprojektes waren interessiert? Weiterlesen
Sep. 27 2021
Statistiken zur Freiburger Wohnentwicklung unterstreichen Versagen in der Wohnungspolitik
Die Stadt Freiburg hat mit ihrem statistischen Jahrbuch 2021 die Bevölkerungs- und Wohnentwicklung zwischen 2010 und 2020 in den Blick genommen. Die Statistiken zeigen: Es läuft was schief in der Wohnungspolititik.
Viele können sich das Wohnen in Freiburg nicht oder nicht mehr leisten. Dafür spricht z. B. die Tatsache, dass Freiburg insgesamt zwar gewachsen ist, es aber ans Umland Bevölkerung verliert. Ca. 7.500 Personen mehr verließen Freiburg in Richtung Umland als von dort in die Stadt zogen. „Die höchsten negativen Wanderungssalden hat Freiburg mit Bad Krozingen, Gundelfingen, Emmendingen, Kirchzarten, Waldkirch und March, aus denen in der Folge viele Menschen nach Freiburg zur Arbeit einpendeln.“ Es findet also eine sogenannte Suburbanisierung statt, obwohl man in der Stadt-und Raumforschung mal dachte, dass dieser Prozess abgeschlossen sei und sich ins Gegenteil verkehrt hätte. Nicht nur das Einpendeln zur Arbeit, sondern auch der oft höhere Flächenverbrauch und die Versiegelung von Land stehen dafür, dass die Suburbanisierung auch unter Klimaschutzgesichtspunkten eine schlechte Entwicklung ist. Insgesamt sind in den 10 Jahren 7.078 Familien zu- und 9.205 Familien weggezogen. Zählt man die Kinderzahl, stehen sogar 11.000 Zuzügen 14.000 Wegzüge entgegen, was immerhin 12% des Geburtenvolumens in Freiburg darstellt. Freiburg verliert also, besonders in der sogenannten Expansionsphase, Familien. Das dürfte daran liegen, dass gerade junge Familien keine bezahlbare Wohnung finden können, die auch noch ihrem gesteigerten Platzbedarf entspricht. Viele können bei größeren Wohnungen nicht mit einer Studierenden-WG konkurrieren, die vorhandene finanzielle Mittel zusammenlegen kann.
Der Blick auf die Stadtteilebene verdeutlicht, wie widersinnig auch die aktuelle Wohnungspolitik des Gemeinderats ist. Weiterlesen
Aug. 12 2021
Wohnen für alle! Gemeinsam gegen hohe Mieten und Verdrängung! – Bundesweite Großdemonstration
11. September | 13:00 Uhr | Berlin Alexanderplatz
Die Mieten sind viel zu hoch, neue Wohnungen kaum zu finden. Die Wohnsituation vieler Mieter*innen hat sich in den letzten 10 Jahre dramatisch verschlechtert. Der Run auf Betongold bedroht unser Zuhause.
In vielen Städten sind die Mieten explodiert und es herrscht Wohnungsnot. Immer mehr Menschen leben in prekären Wohnverhältnissen und geben trotzdem die Hälfte ihres Einkommens für die Miete aus. Ganz zu schweigen von den menschenunwürdigen zwangsgemeinschaftlichen (Massen-)Notunterkünften für wohnungslose und geflüchtete Menschen.
In der Pandemie hat sich die Mieten- und Wohnungskrise noch verschärft. Die Armen wurden ärmer. Die Reichen wurden reicher. Die Spekulation mit dem Boden und dem Gut Wohnen geht immer weiter. Wohnungskonzerne wie Deutsche Wohnen, Vonovia, LEG & Co. konnten ihre Profite steigern. Sie haben Superdividenden an die Aktionäre ausgeschüttet, anstatt für die Krise solidarisch zu zahlen.










