PM zum „Housing Action Day“ (27.03.) in Freiburg

PM zum „Housing Action Day“ (27.03.) in FreiburgDas Freiburger „Recht auf Stadt“ – Netzwerk ruft zum bundesweiten „Housing Action Day“ am Samstag 27.03. um 14 Uhr zu einer Kundgebung in Freiburg-Weingarten (Fritz-Schieler-Platz) und anschließend (14:30 Uhr) zum mietpolitischen Stadtteilspaziergang durch Weingarten auf.

Gerade in der Corona Pandemie ist es wichtig, dass Mieter*innen auf die Straße gehen. Während der Staat große Wirtschaftsbetriebe mit milliardenschweren Rettungspaketen unterstützt, Immobilienkonzerne weiter hohe Renditen erzielen, müssen Mieter*innen in Kurzarbeit, gibt es keinen Corona Zuschlag für Menschen mit wenig Geld oder verlieren ihre Jobs ganz. Die schon zuvor zu hohen Mieten werden unbezahlbar. In der Krise verschärft sich die soziale Frage und damit auch die Mieten- und Wohnungskrise.

In Weingarten werden wir erläutern, dass das ideologische Konzept der „Sozialen Mischung“ Verdrängung von Menschen bedeutet, warum Vonovia enteignet werden muss und dass auch die Freiburger Stadtbau, z.B. mit der geplanten Privatisierung in der Sulzburger Straße Menschen mit geringerem Einkommen verdrängt, statt dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu Verfügung zu stellen.

Stadt-für-Alle-Nachrichten (Rückblick 15. Februar bis 15. März 2021)

Stadt-für-Alle-Nachrichten (Rückblick 15. Februar bis 15. März 2021)Nun sind sie wieder da, die „Stadt für Alle“ Nachrichten aus Freiburg und der Welt. Wer nicht lesen will, kann sie hier bei RDL nachhören.

[FR] ZWANGSRÄUMUNG BEI SAUER?
Seit 21 Jahren lebt eine 9-köpfige Familie in einem Haus in der Eschholzstraße. In der Corona-Pandemie verzögerte sich die Bewilligung des Arbeitslosengeldes, auch weil die Bearbeitung der Aufenthaltstitel der Eltern länger dauerte. Dadurch kam die Familie in Verzug bei der Mietzahlung. Die berüchtigte Immobilienfirma Sauer nutzte das schamlos aus, um die Familie mitten in der Pandemie zu kündigen. Das Freiburger Amtsgericht setzte eine Frist bis zum 31. 03. 2021 um die Wohnung zu verlassen. Die Familie ist die letzte Partei der langjährigen Mieter*innen. Sauer hofft wohl, anschließend sanieren und deutlich teurer vermieten zu können. Zwangsräumung stoppen! Sauer enteignen! Weiterlesen

Stadt-für-Alle-Nachrichten (Rückblick 15. Januar bis 15. Februar 2021)

Stadt-für-Alle-Nachrichten (Rückblick 15. Januar bis 15. Februar 2021)Nun sind sie wieder da, die „Stadt für Alle“ Nachrichten aus Freiburg und der Welt. Wer nicht lesen will, kann sie hier bei RDL nachhören.

[FR] ETWAS WENIGER ANTI-ARMEN POLIZEI
Im Rahmen der Kürzungen im städtischen Haushalt scheint es im Gemeinderat eine Mehrheit dafür zu geben, die Stellenerweiterung für den Kommunalen Vollzugsdienst wieder rückgängig zu machen. 6 der 17 Stellen sollen wieder wegfallen. Der Tätigkeitsschwerpunkt des Vollzugsdienstes ist das Vorgehen gegen Obdachlose, Menschen, die gezwungen sind zu betteln, und Straßenmusiker*innen. Die Kürzung geht in die richtige Richtung. Weiter bleibt aber die Forderung: Armut statt Arme bekämpfen, Kommunalen Vollzugsdienst abschaffen! Weiterlesen

Wie wollen wir leben? Gemeinsam für eine solidarische Stadt! – Aufruf zum Housing Action Day 2021

Wie wollen wir leben? Gemeinsam für eine solidarische Stadt! - Aufruf zum Housing Action Day 2021

RDL Bericht zum Stadtteilspaziergang -> >Klick<

14:00 Uhr | Kundgebung in Freiburg-Weingarten (Fritz-Schieler-Platz)

14:30 Uhr | mietpolitischer Stadtteilspaziergang durch Freiburg-Weingarten

Bitte tragt auf der Kundgebung und dem Stadtteilspaziergang eine FFP2 Maske und haltet ausreichend Abstand zueinander!

Bundesweiter Aufruf:

Noch ist ein langer harter Winter im Zeichen der Pandemie, aber bald kommt der Frühling. Zeit für Träume und Visionen, Zeit für Protest und Widerstand. Lasst uns gemeinsam kämpfen für eine solidarische Stadt: Macht mit beim Housing Action Day 2021 am 27. März!

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Arbeitskreis kritische soziale Arbeit fordert: Wohnraum für Wohnungslose!

Arbeitskreis kritische soziale Arbeit fordert: Wohnraum für Wohnungslose!Am 23.11 ist in Freiburg eine obdachlose Frau tot im Stadtgarten aufgefunden worden. Erst hieß es, sie sei an Erfrierungen gestorben, zwei Tage später wurden „medizinische Grunderkrankung“ genannt.
Wir, der Arbeitskreis kritische soziale Arbeit (AKS), fragen uns, wäre die obdachlose Frau daheim in Ihrer Wohnung in ihrem eigenen Bett auch gestorben? Viele Obdachlose haben, sie müssen u.a. auf der Straße leben, mindestens eine Grunderkrankung. Jeder Mensch hätte Schwierigkeiten bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt draußen übernachten zu müssen und gesund zu bleiben. Weiterlesen