„Wohnen für Menschen statt für Profite!“ – Freiburger Aufruf zum Housing Action Day

„Wohnen für Menschen statt für Profite!“ - Freiburger Aufruf zum Housing Action Day

Wohnen für Menschen statt für Profite! – Freiburger Aufruf zur Beteiligung am Housing Action Day am 28. März 2020

ab 10:30 Uhr Infostände zum Thema Wohnen, Miete & Widerstand auf dem Markt in Freiburg-Weingarten (Fritz-Schieler-Platz)

ab 14:00 Uhr mietpolitischer Stadtteilspaziergang durch Freiburg-Weingarten (Start: Fritz-Schieler-Platz)

ab 16:00 Uhr Abschlusskundgebung & Konzert (Grünanlage hinter dem EKZ)

„Wohnen für Menschen statt für Profite!“ – Der Slogan des europaweiten Housing Action Days gilt auch für Freiburg. Hier einige der Gründe warum wir am 28.03 auf die Straße gehen:

Mietpreisentwicklung

In ganz Freiburg steigen die Mieten. Nicht zuletzt trägt der Miet(erhöhungs)spiegel dazu bei, da bei seiner Berechnung nur die in den letzten 4 Jahren erhöhten Mieten einfließen. Es zählen nicht die Interessen der Mieter*innen, sondern nur die Interessen der Vermieter*innen an einer Mietsteigerung. Viele Menschen können sich die aktuellen Mieten kaum mehr leisten und sind zum Umzug gezwungen.

VONOVIA

Deutschlands größter Immobilienkonzern VONOVIA hat auch in Freiburg unzählige Wohnungen aufgekauft, u. a. auch in Weingarten (Auggener Weg, Krozinger Straße). Das Geschäftsmodell des börsennotierten Unternehmens basiert auf der Erzielung höchstmöglicher Profite auf Kosten der MieterInnen. Die Folgen: Massive Mängel in den Häusern, Betrug durch falsche Nebenkostenabrechungen, Mietsteigerungen aufgrund energetischer Sanierungen. In Freiburg haben sich MieterInnen zu einer Initiative zusammengeschlossen, um sich gemeinsam gegen den Konzern zu wehren. Weiterlesen

Stadt-für-Alle-Nachrichten (Rückblick 15. Januar – 15. Februar 2020)

Stadt-für-Alle-Nachrichten (Rückblick 15. Januar - 15. Februar 2020)Nun sind sie wieder da, die „Stadt für Alle“ Nachrichten aus Freiburg und der Welt. Wer nicht lesen will, kann sie hier bei RDL nachhören.

[FR] NEUGESTALTUNG DER STADTBAU
Ende März debattiert der Gemeinderat über die Neukonzeption der Stadtbau. Klar scheint zu sein: Die Angleichung der Stadtbaumieten an den Mietspiegel soll endlich fallen und es sollen mehr Mietwohnungen entstehen. Trotzdem wird wohl auch der unsägliche Eigentumswohnungsbau auf den raren Flächen weitergehen; zudem ist unklar, ob wirklich alle FSB-Wohnungen mindestens 25 % unter dem Mietspiegel vermietet werden. Um das und damit auch Mietsenkungen durchzusetzen, braucht es Druck der Mieter*innen. Auch um eine Demokratisierung der Stadtbau zu erreichen, müssten sie sich organisieren, und um den Plänen der Stadtverwaltung eine Absage zu erteilen: Wer einen Mietnachlass braucht, müsse zugleich einen Wohngeldantrag stellen. Dies ist lediglich der Versuch, Bundes-/Landesgelder zu bekommen, um den Mietwahnsinn besser zu finanzieren, nicht um ihn zu stoppen und aus der Marktlogik auszusteigen. Wenn Freiburg mehr Geld für dauerhaft, bezahlbaren und demokratisch verwalteten Wohnraum braucht, sollte es sich mit Bund und Land anlegen und mehr Geld fordern. Es kann nicht die Lösung sein, Menschen mit wenig Geld zum Amt zu zwingen um Anträge zu stellen. Weiterlesen

Buchvorstellung: Umkämpftes Wohnen – Neue Solidarität in den Städten

Buchvorstellung: Umkämpftes Wohnen - Neue Solidarität in den StädtenBuchvorstellung mit dem Herausgeber Peter Nowak

Samstag, 7. März | 16:00 Uhr | Forum Weingarten (Krozinger Straße 11)

In Zeiten gesteigerter Verwertungsinteressen und angespannter Wohnungsmärkte wird für immer breitere Bevölkerungsteile schmerzhaft erfahrbar, die persönliche Wohnungsfrage individuell nicht mehr lösen zu können. Dabei entstehen im Wohnumfeld und städtischen Raum statt Ressentiments Suchbewegungen nach praktischer Solidarität. Konkrete Mieter*innenkämpfe entwickeln sich zu neuer Stadtteilarbeit.

Peter Nowak und Matthias Coers stellen mittels Text und Bild Initiativen aus dem In- und Ausland vor, geleitet von der Frage, wie Kämpfe um Wohnraum, niedrige Mieten, gegen Verdrängung und die Kämpfe um höhere Löhne und Einkommen zusammen geführt werden können.

Eine Veranstaltung des Recht auf Stadt Netzwerks Freiburg in Kooperation mit der FAU Freiburg.

„Gefährliches Pflaster“ – Zeitung zur Sicherheitskritik: Weitere Infos

Medien

Neue deutsche Medienmacher*innen für mehr Vielfalt in den Medien, gegen Rassismus und Ausgrenzung in den Medien(berichterstattung). Sie verleihen Die Goldene Kartoffel für besonders einseitige oder missratene Berichterstattung über Aspekte der Einwanderungsgesellschaft. neuemedienmacher.de
Radio Dreyeckland linker Blick zu politischen und gesellschaftlichen Themen aus Freiburg und der Welt. rdl.de
Volksverpetzter entlarven Fake News und recherchiert Hintergründe und Fakten zu wichtigen Themen. volksverpetzer.de

Gruppen / Initiativen

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Racial Profiling

Racial Profiling beschreibt die diskriminierende Verwendung von Zuschreibungen wie ethnische Zugehörigkeit, phänotypische Merkmale, nationale Herkunft u.a. als Grundlage für polizeiliche Identitätskontrollen und Durchsuchungen ohne konkretes Indiz. Rassistische Fahndungsmuster existieren, allerdings wird diese Praxis von der Polizei selbst und von den politischen Verantwortlichen nicht anerkannt oder nicht als Problem gesehen. Was ihr bei Racial Profiling tun könnt, erfahrt ihr im Flyer „Für eine solidarische Nachbarschaft“ der cop watch Gruppe Freiburg.

 

Dieser Beitrag ist in der Zeitung „Gefährliches Pflaster“ – Zeitung zur Sicherheitskritik erschienen.