Nun sind sie wieder da, die „Stadt für Alle“ Nachrichten aus Freiburg und der Welt. Wer nicht lesen will, kann sie hier bei RDL nachhören.
[FR] SOZIALBONUS BEI DER FSB EIN FLOP
Der groß angekündigte „Sozialbonus“ bei der Freiburger Stadtbau ist bisher ein riesiger Flop. Nach dem Mieterhöhungsstopp erhielten zum November 580 Haushalte eine Mieterhöhung. Gerade einmal 13 davon konnten vom „Sozialbonus“ profitieren, was lediglich heißt, dass die viel zu teure Miete nicht noch weiter erhöht wird. Durch die Ankündigung des Sozialbonus hatte es die Stadt im Vorfeld geschafft, von der Mieterhöhungswelle bei der FSB abzulenken. Nun wurde also bei 567 Wohnungen die Miete erhöht. Selbst mitten in der Coronakrise, in der zahlreiche Mieter*innen weniger Geld haben dürften, ist die Stadtbau weiterhin dreist genug, hierbei im besten Neusprech von „Mietanpassungen“ zu sprechen. Weiterlesen



Am Mittwoch, den 5. November, wurde eine 60 Jahre alte Frau aus ihrer Wohnung in Freiburg-Waldsee gewaltsam zwangsgeräumt. Laut Polizei verweigerte sie der Gerichtsvollzieherin den Zutritt zur Wohnung und drohte Benzin zu verschütten. Ein deswegen angefordertes SEK brach in ihre Wohnung ein und stellte fest, dass sie sich selbst so schwere Verletzungen zugefügt hatte, dass sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Als Netzwerk Recht auf Stadt Freiburg verurteilen wir diese gewaltsame Zwangsräumung.
Diese Forderung ist letztlich Bedingung für „Keine Profite mit der Miete“. Und, selbst wenn manche anderes glauben, mit dem aktuell in Freiburg diskutierten Erbpachtmodell lässt sich das Ziel nicht verwirklichen.








