50%-Quote Dietenbach, Baulandpolitische Grundsätze und Empirica-Studie

hier dokumentieren wir einen Offenen Brief an den Grünen Stadtrat Friebis, vom Bauveren „Wem gehört de Stadt?“

Sehr geehrter Herr Friebis,

mit großem Interesse haben wir Ihre Mail vom 2.11.2016 an Herrn Bürgermeister v. Kirchbach zum Thema 50%-Quote gelesen. Da Sie die Mail auch an die Medien weiter geleitet haben, möchten wir Ihre darin geäußerte Meinung nicht unwidersprochen stehen lassen. Sie kritisieren die Aussage des Bürgermeisters, dass im neuen Stadtteil Dietenbach 50% geförderter Mietwohnungsbau vorgesehen sei (BZ-Bericht 30.10.2016 über die Situation von Menschen in oder am Rande der Obdachlosigkeit). Sie verweisen darauf, dass der Gemeinderat bisher keinen solchen Beschluss für Dietenbach gefasst habe. Das ist wohl richtig. Allerdings haben Sie übersehen, dass die Baulandpolitischen Grundsätze, in denen die 50%-Quote verankert ist, generell für neue Baugebiete gelten – also auch für Dietenbach: Weiterlesen

Stadt für Alle?! – Zeitung Dezember

Ihr könnt sie wie immer entweder gedruckt als Teil der Straßenzeitung FREIeBÜRGER lesen (wird an allen möglichen Ecken Freiburgs verkauft. Unterstützt bitte diese tolle Zeitung) oder hier als .pdf zum runterladen.

Diesmal dabei: Es braucht keine privaten Investoren für den Wohnungsbau. Sowie die Stadt für-Alle-Nachrichten aus Freiburg und der Welt.

„Stadt für Alle?! “ – Redaktion

Es braucht keine privaten Investoren für den Wohnungsbau

„Wie soll ich einen privaten Investor dazu bringen, geförderten Mietwohnungsbau zu machen, wo der sich doch nicht rentiert?“
Diese Frage stellt Oberbürgermeister Salomon, und mit ihm die Badische Zeitung immer wieder. Die einfache Antwort des Bauvereins „Wem gehört die Stadt?“ aus dem Mietshäusersyndikat lautet:
„Wenn sich kein privater Investor findet – dann muss die Stadt oder Stadtbau die notwendigen 50% Sozialmietwohnungen eben selber bauen!“

Ist es überhaupt sinnvoll und wünschenswert, dass private Investoren die Sozialmietwohnungen bauen? Weiterlesen

STADT-FÜR-ALLE-NACHRICHTEN (10/11 2016)

Nun sind sie wieder da, die „Stadt für Alle“ Nachrichten aus Freiburg und der Welt. Wer nicht lesen will, kann sie demnächst bei RDL nachhören!

[FR] GRÜNE HETZEN WEITER GEGEN SOZIALWOHNUNGSBAU
Eine Äußerung von Sozialbürgermeister Kirchbach (SPD) reichte aus, um die Freiburger Grünen in Person von Eckart Friebis zornig die Agenda gegen bezahlbaren Wohnraum in der Reichen-Stadt abspielen zu lassen. Kirchbach meinte, im neuen Stadtteil Dietenbach solle es sozial zugehen. Geplant seien 50 % geförderter Wohnungsbau. Angetrieben durch das bestellte empirica-Gutachten, das empfahl, lediglich maximal 25 % geförderten sozialen Wohnungsbau in Dietenbach zu bauen, forderte er Kirchbach in einem Brief auf, als offizieller Vertreter der Stadtverwaltung Freiburg, künftig von öffentlichen Statements in Richtung mehr günstigen Wohnraums abzusehen. Grundlage für seine Argumentation ist der sogenannte Sickereffekt, also der Irrglaube, dass ein paar Krümmel auch bei den Ärmeren ankommen, wenn man im höheren Preissegment baut. Und natürlich kommt auch Friebis nicht ohne das Grünen-Mantra aus, sozialer Wohnungsbau sei defizitär. Das Mietshäusersyndikat beweist nicht zuletzt auf Gutleutmatten, dass diese Aussage nicht wahrer wird, wenn man sie auch noch so oft wiederholt. Die Profite sind lediglich nicht ganz so hoch.
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Stadt für Alle?! – Zeitung November

Ihr könnt sie wie immer entweder gedruckt als Teil der Straßenzeitung FREIeBÜRGER lesen (wird an allen möglichen Ecken Freiburgs verkauft. Unterstützt bitte diese tolle Zeitung) oder hier als .pdf zum runterladen.

Diesmal dabei: Demo (12.11.) Wem gehört die Stadt? Bezahlbarer Wohnraum ist die halbe Miete . Sowie die Stadt für-Alle-Nachrichten aus Freiburg und der Welt.

„Stadt für Alle?! “ – Redaktion